Wortpate!

Seine Wurzel hatte das Auftreten als Gemeinschaft in den Schreibwerkstätten im Café Aquarium der FH Erfurt.

Damals, 1997, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn gebeten, ein
Anagramm
ihres Namens zu erstellen. Dazu nahmen sie ihren Namen in die Bestandteile auseinander und formten daraus neue Wörter. Zum einen, weil es auflockert und entkrampft, zum anderen kann man den entstandenen Namen als Pseudonym verwenden. Ein Deckname gestattet einen distanzierteren Umgang mit Kritik, was wiederum den künstlerischen Prozess fördert.

Diese lyrische Spielform wurde daraufhin auch von anderen Mitgliedern der „kleinkunstbrigade“ übernommen. Doch nicht nur wegen der bereits genannten Aspekte, sondern weil es überdies Zusammenhalt demonstrierte.

Und weil jede Initiative einen Namen braucht, nannten wir uns fortan „kleinkunstbrigade ANNA KRAM“. Die Variation hatte natürlich Methode — bis heute.

Zwischenzeitlich hatten wir uns so sehr mit diesem Wort verbunden gefühlt, dass wir bei wortpatenschaften.de Pate wurden.

Die ANNA.

Urkunde für die Wortpatenschaft zum Wort Anagramm